Violettkappenkolibri
Eine Art der Goldmania, Auch bekannt als Goldmankolibri Wissenschaftlicher Name : Goldmania violiceps Gattung : Goldmania
Violettkappenkolibri, Eine Art der Goldmania
Auch bekannt als:
Goldmankolibri
Botanische Bezeichnung: Goldmania violiceps
Gattung: Goldmania
Inhalt
Beschreibung Allgemeine Infos
Beschreibung
Der Violettkappenkolibri erreicht eine Körperlänge von etwa 8,7 cm, wobei der gerade Schnabel 1,8 cm lang ist. Der rosafarbene Unterschnabel weist schwarze Flecken auf. Die Männchen schimmern überwiegend grün, wobei sie einen strahlend blauen Oberkopf haben. Nahe der Kloake haben sie ein Büschel mit weißen Federn. Der leicht gegabelte Schwanz ist kastanienrot gefärbt und von breiten goldbronzenen Säumen und Flecken durchzogen. Die Oberseite der Weibchen ist leuchtend grün. Die Unterseite ist überwiegend weiß, wird aber an der Kehle von grauen bis grünen Flecken durchzogen. Auch an den Seiten finden sich grüne Flecken. Die Unterschwanzdecken sind grün, wobei auch sie die weißen Büschel nahe der Kloake aufweisen. Der kastanienrote Schwanz ist breit bronzegrün gesäumt und hat ein bronzefarbenes subterminales Band.
Größe
10 cm
Nistplatz
Boden
Ernährungsform
Fleischfressend
Allgemeine Infos
Verhalten
Über das Verhalten dieser Kolibris ist relativ wenig bekannt. Meist halten sich die Vögel in den mittleren bis unteren Straten innerhalb von Wäldern auf. Sie scheinen von quiekenden Geräuschen deutlich mehr angezogen zu werden, als dies bei anderen Kolibriarten der Fall ist. Ihren Nektar holen sie sich an blühenden Gebüschen wie Salbei, oder auch an Büschen der zu den Akanthusgewächsen gehörenden Gattung Pachystachis, der zu den Rötegewächsen gehörenden Gattung Palicourea oder der zu den Heidekrautgewächsen gehörenden Gattung Psammisia.
Verbreitung
Die Art kommt in den feuchten Wäldern und Waldrändern der östlichen Provinz Colón z. B. am Cerro Bruja, dem westlichen Teil von San Blas am Cerro Brewster, in der Provinz Panamá Oeste am Cerro Azul und Cerro Jefe sowie im Osten der Provinz Darién am Cerro Tacarcuna vor. Bei neueren Forschungsarbeiten wurden Violettkappenkolibris auch erstmals in der Serranía de Majé beobachtet. In Kolumbien kommen sie in Höhen zwischen 600 und 1400 Metern an den Osthängen des grenzüberschreitenden Cerro Tacarcuna vor.
Scientific Classification
Stamm
Chordatiere Klasse
Vögel Ordnung
Seglervögel Familie
Kolibris Gattung
Goldmania Species
Violettkappenkolibri