Weißhalssylphe
Eine Art der Oreonympha, Auch bekannt als Bergnimf Wissenschaftlicher Name : Oreonympha nobilis Gattung : Oreonympha
Weißhalssylphe, Eine Art der Oreonympha
Auch bekannt als:
Bergnimf
Botanische Bezeichnung: Oreonympha nobilis
Gattung: Oreonympha
Inhalt
Beschreibung Allgemeine Infos
Photo By Don Roberson Beschreibung
Die Weißhalssylphe erreicht eine Körperlänge von etwa 14 bis 17 cm, wobei der schwarze Schnabel ca. 22 mm ausmacht. Der stark gegabelte ca. 8,5 cm lange Schwanz des Männchens ist bronzefarben mit weißen äußeren Steuerfedern und dunklen Rändern an den Innenfahnen. Die Färbung des Kopfes inklusive des äußeren Bereichs der Kehle ist bronzeschwarz. Die schwärzliche Kappe wird durch ein weißes Band getrennt, welches sich vom Nacken bis zur Brust zieht. Während die bronzefarbene Oberseite von kastanienfarbenen Flecken durchzogen ist, ist der mittlere Bereich der Unterseite nahezu weiß. Die Färbung der langen dünnen bartgleichen Kehle geht von smaragdgrün im oberen Bereich nach unten in ein Violett mit blauen Flecken über. Der vordere Oberkopf und der Oberkopf sind violettblau, wobei dieser in der Mitte ins Violettschwarze übergeht. Der Oberkopf wird durch einen glänzenden blauen Strich gesäumt. Die Weibchen sind sehr ähnlich, haben aber nur einen kleinen Kehlbart, der aus weißen Schuppen besteht. Bei männlichen Jungvögeln fällt der ca. 6,5 cm lange Schwanz etwas kürzer aus. Der Schnabel ist gelblich und die grüne Kappe wirkt stumpf. Der Oberkopf ist geschuppt. Dazu haben sie eine glanzlose erdfarbene Kehle. An Schnabel und Zügel ziert sie ein aus weißen Flecken bestehender Strich.
Größe
17 cm
Nistplatz
Boden
Ernährungsform
Pflanzenfressend
Allgemeine Infos
Verhalten
Sobald andere Kolibris in der Nähe sind, verhalten sie sich sehr gereizt und unterwürfig. Wenn sie auf den Ästen sitzen, stellen sie oft den Schwanz schräg nach oben. Ihre Nahrung beziehen sie von Kakteen, Agaven, Tabakpflanzen und Eukalypten. Dabei schwirren sie vertikal vor den Blüten und öffnen und schließen die Schwanzfedern. Gelegentlich klammern sie sich auch bei der Nektaraufnahme an die Blüten.
Verbreitung
Sie kommen in trockenen Andentälern, deren Hänge Buschvegetation aufweisen, vor sowie in offenen Wäldern. Diese Wälder bestehen gewöhnlich aus Pfefferbäumen (Schinus), Vertretern der Gattung Tecoma, die zu den Trompetenbaumgewächsen zählen, sowie Melonenbäumen. Zusätzlich kann man sie in gemischten Polylepis/Escallonia-Wäldern mit dichtem dornigem Gebüsch beobachten. Gelegentlich findet man sie auch in Anbaugebieten mit Eukalyptus. Sehr oft kann man sie an allein stehenden Felsen entdecken.
Photo By Don Roberson Scientific Classification
Stamm
Chordatiere Klasse
Vögel Ordnung
Seglervögel Familie
Kolibris Gattung
Oreonympha Species
Weißhalssylphe