Goldbrusttangare
Eine Art der Schillertangaren Wissenschaftlicher Name : Tangara schrankii Gattung : Schillertangaren
Goldbrusttangare, Eine Art der Schillertangaren
Botanische Bezeichnung: Tangara schrankii
Gattung: Schillertangaren
Inhalt
Beschreibung Allgemeine Infos
Photo By Nikolaj Mølgaard Thomsen Beschreibung
Die Goldbrusttangare erreicht eine Körperlänge von etwa 12 Zentimetern und ein Gewicht von 14 bis 23 Gramm. Der überwiegende Teil des Gefieders ist grün, die Brust und der Oberkopf sind gelb gefärbt. Zwischen Schnabel und Auge befindet sich ein schmaler, halbmondförmiger, hell türkisfarbener Bereich. Vom Schnabelansatz erstreckt sich eine schwarze Maske bis zu den Ohrendecken. Die Hand- und Armschwingen sowie die Steuerfedern sind in der Grundfarbe ebenfalls schwarz und zeigen grüne Ränder und einen bläulichen Schimmer. Bezüglich der Gefiederfärbung sind sich die Geschlechter sehr ähnlich, die Weibchen erscheinen jedoch etwas blasser.
Größe
12 cm
Nistplatz
Baum
Ernährungsform
Frugivor
Allgemeine Infos
Verhalten
Die Vögel ernähren sich in erster Linie von Früchten. Bevorzugt werden dabei die Früchte von Ameisenbäumen (Cecropia). Die Nahrung wird meist kopfabwärts angenommen. Gliederfüßern (Arthropoda) sind nur selten im Nahrungsspektrum zu finden. Die Brut erfolgt paarweise oder in größeren Gruppen von 20 oder mehr Individuen. Das tassenförmige Nest wird in erster Linie aus getrockneten Blättern, Pflanzenfasern, Wurzeln und Moosen gefertigt. Einzelne Nester wurden im Juli, August und Oktober in Peru sowie im September in Ecuador gefunden. Der äußere Durchmesser betrug 10,2 bis 12,0, der innere 3,9 bis 6,0 Zentimeter. Die Nesthöhe wurde mit 4,0 bis 12,2, die Tiefe mit 2,9 bis 6,6 Zentimeter gemessen. Das Nest wird in Höhen von bis zu zwei Metern über dem Boden angelegt und meist mit zwei Eiern bestückt. Die Eier sind blass rötlich braun gefärbt und mit dichten dunkelroten Flecken überzogen. Die Brutzeit beträgt 15 bis 17 Tage.
Verbreitung
Neben der in Teilen von Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, sowie im Osten Brasiliens vorkommenden Nominatform Tangara schrankii schrankii ist eine weitere Unterart bekannt: Tangara schrankii venezuelana Phelps & Phelps Jr., 1957, die im Süden und Südosten Venezuelas zu finden ist. Die Art bewohnt bevorzugt feuchte waldige Berghänge in Höhenlagen bis zu 900 Meter in Venezuela und bis zu 1600 Meter in Peru.
Arten-Status
Die Goldbrusttangare ist in den meisten seiner Verbreitungsgebiete nicht selten und wird demzufolge von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als „Least Concern = nicht gefährdet“ klassifiziert.
Photo By Nikolaj Mølgaard Thomsen Scientific Classification
Stamm
Chordatiere Klasse
Vögel Ordnung
Sperlingsvögel Familie
Tangaren Gattung
Schillertangaren Species
Goldbrusttangare